Nachlese WM 2006 Chemnitz
           
    Freie Presse vom 27.10.2006
    "Superstimmung zur WM in der Chemnitz-Arena"
           
   
Zur Weltmeisterschaft 2006
im Hallenradsport
von Freitag bis Sonntag
in der Chemnitz-Arena
herrschte eine tolle Stimmung.
 
   
Foto: W.H. Schmidt
 
 
    "Kunstradfahrer und Radballer aus 19 Ländern haben um die Medaillien gekämpft. Auch die Fans waren international. Das überwiegend deutsche Publikum sorgte ebenso für Stimmung wie die Belgier, Österreicher oder die Schweizer mit ihren Kuhglocken.Beeindruckt von der Weltmeisterschaft zeigte sich auch Rudolf Scharping, Präsident des Bundes Deutscher Radfahrer."Es war für mich ein unvergessliches Erlebnis", sagte er. Zu den Zuschauern gehörte auch Heinz Drees aus Berlin, der bereits die 16. Hallenradsport-WM erlebte. "Es war an allen drei Tagen eine wundervolle Atmosphäre. Gefreut habe ich mich auch, dass die Zuschauer nach den Wettkämpfen noch zur Siegerehrung geblieben sind."  
       
  
 
         
         
    "Radballer als die Helden der WM gefeiert"  von Martina Martin  
    "Die Arena von Chemnitz verwandelte sich gestern Nachmittag in ein Tollhaus: Jubeltänze auf dem Parkett, Ovationen auf den Rängen und gemeinsames Singen bekannter Fanlieder der Fußball-WM: In einem grandiosen Radball-Finale hatte das deutsche Duo Thomas Abel und Christian Heß das tschechische Team Jiri Böhm/Jiri Hrdlicka souverän mit 5:1 bezwungen. Damit krönten die Männer aus Mainz-Hechtsheim für die Gastgeber diese Heim-WM mit dem fünften von sechs möglichen Titeln."  
   

Foto: A. Seidel
Foto: W.H. Schmidt
 
    Meinungen: David Schnabel,
der alte und neue Titelmeister im 1er Kunstradfahren der Männer strahlte über seine Goldmedaillie.
 
       
    Fritz Ramseier,  
    Repräsentant des Weltverbandes UCI und stellvertretender Präsident des deutschen Organisationskomitees  
       
    "Die WM war perfekt organisiert, es hat alles gepasst. Unter den Vertretern der UCI herrschte große Zufriedenheit. Ich habe die Vorbereitung in meiner Funktion lange mitbegleitet und dabei immer gespürt, dass mit sehr viel Herz an die Dinge herangegangen wurde."  
     
 
           
    Harry Bodmer,        Ko Matsuda, WM-Starter für Japan im Radball, Gruppe B  
    Vizepräsident für Hallenradsport im Bund Deutscher Radfahrer   
      "Wir sind bestens aufgenommen worden und haben uns wohlgefühlt.
       Die Leute in Chemnitz waren alle sehr freundlich zu uns. Nur sportlich
       hatten wir mehr gehofft.  Wir  wollten die B-Gruppe gewinnen und
       um den Aufstieg kämpfen. Aber leider sind wir wie im Vorjahr   
       wieder nur auf Platz zwei gekommen."
 
   
"Es war für mich echt verwunderlich, dass die Zuschauer nach dem Radball auch das Kunstradfahren so interessiert verfolgten. Sie sind alle sitzen geblieben, das habe ich so noch nie erlebt, ein einmaliges Flair."
 
           
    "Als ein Riesenereignis wird diese WM in die Sportgeschichte der Region eingehen. Nicht nur die Athleten der Gastgeber zeigten Weltspitzenleistungen, ebenso trifft das auf die Organisatoren zu, die gleichfalls Gold als Ehrung verdient haben."  Martina Martin